Müllsortierung auf dem Friedhof und Hinterlassenschaften in den öffentlichen Grünanlagen

Liebe Monzingerinnen und Monzinger,

für viele von uns ist es völlig klar, dass in den auf dem Friedhof aufgestellten gelben Abfallgefäßen genau wie zu Hause NUR mit entsprechend dafür vorgesehene Abfälle, insbesondere Kunststoffe oder Styropor, entsorgt werden soll. Zur Erleichterung haben wir diese auf dem Friedhof verteilt in der Hoffnung, dass damit eine Trennung von verrottbarem sowie Plastikmüll durchgeführt wird.

Leider war das eine Fehlannahme. Im Gegenteil, zunehmend werden ganze Blumengestecke, -gebinde oder Kränze in die gelbe Tonne zum Teil mit massivem Kraftaufwand eingepresst. Das hat zur Folge, dass unsere Gemeindearbeiter jede Tonne wieder leeren und den Müll aufwändig sortieren müssen.

Insoweit die Bitte, auch auf dem Friedhof die für die eigenen Abfallbehältnisse geltenden Müllsortierungsvorschriften anzuwenden.

Mit Aufnahme des Rasen- und Wiesenschnitts hat sich aber eine zwar nicht neue aber in ihrem Umfang massive Problematik ergeben. Unsere öffentlichen Grünanlagen sind zum Teil derart mit „Hundehinterlassenschaften“ verunreinigt, dass das Rasenmähen durch die Gemeindearbeiter eine Zumutung ist. Es wird jeder ausreichend Fantasie haben um sich vorzustellen was passiert, wenn unsere Gemeindearbeiter mit der Motorsense solche im Gras verborgenen Tretminen erwischen. Zum Teil könnte man meinen, dass hier Rinder ausgeführt werden, so riesig sind die Hinterlassenschaften!

Letztlich kann ich nur an die so handelnden Hundebesitzer appellieren, beim „Gassigehen“ bitte entsprechende Tüten mitzuführen und die Hinterlassenschaften zu beseitigen. Das ist im Interesse aller, auch der Hundebesitzer, um einer pauschalen Schelte vorzubeugen.

Für Ihr Verständnis und die Bereitschaft, diese beiden Anliegen künftig zu beherzigen, schon jetzt recht herzlichen Dank.

Ihr Hans-Jürgen Eckert

Ortsbürgermeister

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