Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

warum auch immer – es scheint erforderlich zu sein, dass wir seitens der Ortsgemeinde regelmäßig auf verschiedene Dinge hinweisen müssen, die allerdings eine Selbstverständlichkeit sein sollten. Im Einzelnen geht es um folgende Punkte:

1. Hundekot

Selbstverständlich müssen auch unsere tierischen Geschöpfe ihre Notdurft verrichten. Dagegen gibt es auch nichts einzuwenden. Nicht zu akzeptieren ist jedoch, dass die Hundebesitzer diese Hinterlassenschaften

  • einfach liegen lassen,
  • zwar aufnehmen, dann aber die die Tüte aber an der nächstbesten Stelle „entsorgen“, sprich wegschmeißen,
  • oder in den Guly werfen

Eine neue Form des „Gassi-Gehens“ scheint zu sein, die Hunde auf gemeindliche Grünflächen oder in die Rückhaltebecken zu schicken. Ich muss es nicht weiter ausführen, was den Gemeindearbeitern beim Mähen wortwörtlich um die Ohren fliegt.

Diese Punkte wurden auch im Rahmen der Einwohnerversammlung am 07.06.2017 aus den Reihen der Bevölkerung thematisiert.

Im Rahmen der Erstellung eines Nachtragshaushaltes werden wir uns aufgrund der Uneinsichtigkeit einiger Hundebesitzer deshalb bereits für 2017 darüber unterhalten ob und wie die Hundesteuer angehoben wird.

2. Parken in der Ortsgemeinde

Zugegeben, wir haben Stellen im Ort, an denen es nicht so ganz einfach ist zu parken. Sei es im alten Ortskern oder beispielsweise im Bereich der Soonwaldstraße.

Gerade wegen der Enge des Ortskerns ist um so mehr ein rücksichtsvolles Verhalten der Verkehrsteilnehmer erforderlich. Dazu zählt auch, dass gerade die Eingänge unserer Läden nicht zugeparkt werden. Es muss möglich sein, mit einem Rollator oder einem Kinderwagen problemlos und ohne zu zirkeln in ein Geschäft bzw. aus einem Laden heraus gehen zu können.

Und ebenso gilt nach wie vor, dass Parken auf Gehwegen nicht zulässig ist. Weder aufgrund räumlicher Enge, wie z. B. in der Hauptstraße im alten Ortskern, oder wegen des Schwerlastverkehrs in der Soonwaldstraße.

Autos haben auf Gehwegen nichts zu suchen. Gehwege „gehören“ insbesondere den Fußgängern und Kindern mit Fahrrad bis 8 Jahren und einer evtl. mindestens 16-jährigen Begleitperson!

Es wäre schön, wenn das ALLE Verkehrsteilnehmer berücksichtigen.

3. Rückschnitt von in den Verkehrsraum ragenden Grünanlagen

Ebenfalls möchte ich darauf hinweisen, dass in den Verkehrsraum (Gehweg einschl. Straßenflächen) ragende Grünanlagen, wie z. B. Hecken, Sträucher, Bäume, etc. bis zu einer Höhe von 4 m zurückzuschneiden sind!

Ich bitte um Beachtung und dort, wo es erforderlich ist um einen entsprechenden Rückschnitt, andernfalls handeln Sie ordnungswidrig, weshalb wir den Fachbereich 2 (frühere Ordnungsverwaltung) der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Sobernheim um entsprechende Weiterverfolgung bitten werden.

4. Reinigung der Straßenflächen

Abschließend möchte ich noch auf unsere geltende Satzung zur Reinigung öffentlicher Straßen hinweisen, die im Internet unter der Webadresse https://bad-sobernheim.de/files/pdf/680/sz-monzingen-02.pdf oder gerne auch während meiner Sprechstunden im Rathaus eingesehen werden kann.

Bitte halten Sie diese Verpflichtung ein und reinigen Sie die entsprechenden Gehwege und Straßenteile. Es handelt sich hier keinesfalls um eine antiquierte Bürgerpflicht – sie ist aktuell wie eh und je.

Für eine entsprechende Berücksichtigung/ Einhaltung schon jetzt vielen Dank! Es ermöglicht nicht nur ein schöneres Wohnen in Monzingen sondern den damit untrennbar verbundenen Wohlfühlfaktor!

Ihr Hans-Jürgen Eckert

Ortsbürgermeister

 

 

 

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